Manchmal hoffe ich, dass sich frustrierende Dinge im Schlaf von selbst erledigen. Ich weiß, das ist total naiv, aber gestern abend konnte ich einfach nicht mehr und ohne Spiegel war das Ausmaß des Schadens ja auch nur zu erahnen.
Fakt ist: Es geht gar nicht. Es sieht nicht nur ein bißchen schlimm aus. Es sieht sehr schlimm aus. Ich muß da noch mal ran. MistMistMist.
PS. Keine Sorge, Euer Display ist nicht dreckig, sondern unser schräg stehender Spiegel. Den hätte ich natürlich entstauben können, bevor ich schnell auf den Stuhl kletterte und das iphone zückte, um mir das Desaster anzusehen.
Montag, 4. April 2011
Sonntag, 3. April 2011
Frust
Frust, statt Hochgefühl. Der Mantel ist fertig und ich bin unglücklich. Ich habe drei Abende versucht, das finale Problem zu lösen. Ich bekomme es nicht hin, jetzt mag ich nicht mehr.
Ich Hirni hatte vergessen, dass man unten mehr Nahtzugabe zuschneidet (wieso wird das eigentlich im Schnitt nicht berücksichtig?). Da ich den Johanna-Mantel in "edel" machen wollte, also nicht diese "Futter-hängt-unten-raus-Variante", habe ich am Schluß nicht mehr in die Anleitung geschaut, sondern nur noch das gemacht, was mir meine Nählehrerin schnell noch diktiert hatte, bevor der Kurs zu Ende ging. Der Mantel hatte ohne Saum eine gute Länge, also schnitt ich beherzt 4 cm ab und machte einen Saumstreifen. Natürlich hatte ich keine Ahnung, wie man einen Saumstreifen macht, aber ich dachte eine Woche darüber nach, wie es wohl gehen könnte. Ich schnitt ihn rund zu und entschied, zwei Lagen zu machen, die ich verstürzen wollte. Theoretisch alles ne gute Idee, aber praktisch haute es nicht hin.
Resultat: an zwei Stellen habe ich eine Falte. Wenn der Mantel am Boden liegt, sieht es schlimm aus. Ich kann, mangels Spiegel und der Fähigkeit, meinen Kopf einfach nach hinten zu drehen, nicht beurteilen, ob es angezogen auch so schlimm aussieht und gehe jetzt erst mal traurig ins Bett. Ich hatte den Saumstreifen unzählige Male wieder aufgetrennt, gesteckt, gesteckt, gesteckt, angenäht und wieder aufgetrennt und gesteckt und genäht und aufgetrennt. Ich kann und mag nicht mehr.
Ich Hirni hatte vergessen, dass man unten mehr Nahtzugabe zuschneidet (wieso wird das eigentlich im Schnitt nicht berücksichtig?). Da ich den Johanna-Mantel in "edel" machen wollte, also nicht diese "Futter-hängt-unten-raus-Variante", habe ich am Schluß nicht mehr in die Anleitung geschaut, sondern nur noch das gemacht, was mir meine Nählehrerin schnell noch diktiert hatte, bevor der Kurs zu Ende ging. Der Mantel hatte ohne Saum eine gute Länge, also schnitt ich beherzt 4 cm ab und machte einen Saumstreifen. Natürlich hatte ich keine Ahnung, wie man einen Saumstreifen macht, aber ich dachte eine Woche darüber nach, wie es wohl gehen könnte. Ich schnitt ihn rund zu und entschied, zwei Lagen zu machen, die ich verstürzen wollte. Theoretisch alles ne gute Idee, aber praktisch haute es nicht hin.
Resultat: an zwei Stellen habe ich eine Falte. Wenn der Mantel am Boden liegt, sieht es schlimm aus. Ich kann, mangels Spiegel und der Fähigkeit, meinen Kopf einfach nach hinten zu drehen, nicht beurteilen, ob es angezogen auch so schlimm aussieht und gehe jetzt erst mal traurig ins Bett. Ich hatte den Saumstreifen unzählige Male wieder aufgetrennt, gesteckt, gesteckt, gesteckt, angenäht und wieder aufgetrennt und gesteckt und genäht und aufgetrennt. Ich kann und mag nicht mehr.
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Johanna,
Schwierigkeiten
Donnerstag, 31. März 2011
Tief durchatmen
Das gibts doch gar nicht! Oder geht euch das auch so und ihr erzählt nicht von diesen ganzen verflixten Mistdingern?
Gestern abend war mir zunächst das Glück hold. Der Gatte brauchte Ruhe und verzog sich mit einem Film und dem Macbook ins Schlafzimmer. Das Wohnzimmer gehörte mir - Gelegenheit zum Nähen. Mutig schnitt ich die vorderen Mittelteil um 4 cm kürzer. Ab gesehen davon, dass ich am Revers und Kragenansatz Ziernähte auftrennen musste, ging diese Korrektur eigentlich ganz flott.
Dann holte ich alle Jacken und Mäntel, maß, in welcher Distanz die Knöpfe dort sind und überlegte, wie weit unten der Mantel zugeknöpft werden soll. Schließlich saßen die Markierungen für die Knopflöcher.
Anschließend holte ich das Handbuch für die Nähmschine, las noch mal sorgfältig nach, wie Knopflöcher gehen, probierte an dem abgeschnittenen Stück, veränderte Stichlänge und -breite, schuf ein gutes Knopfloch und legte den Mantel frohen Mutes unter die Nähmschine.
Pustekuchen!
Hat jemand ne Idee, wieso es auf dem Streifen klappte und auf dem Mantel nicht?
Das sieht übrigens so extrem verwuselt auf, weil ich schon begonnen habe, zu trennen und dann frustriert aufgab. Meine Hypothese ist, dass der Stofftransport mit dem schweren Mantel nicht so gut funktionierte und dass ich statt mit Automatik ganz langsam und mit Pedal nähen muß. Oder gibts noch andere Verbesserungsvorschläge oder Hypothesen? Also werde ich heute bei unsäglichen Heidi das versaute Knopfloch auffriemeln....
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Gestern abend war mir zunächst das Glück hold. Der Gatte brauchte Ruhe und verzog sich mit einem Film und dem Macbook ins Schlafzimmer. Das Wohnzimmer gehörte mir - Gelegenheit zum Nähen. Mutig schnitt ich die vorderen Mittelteil um 4 cm kürzer. Ab gesehen davon, dass ich am Revers und Kragenansatz Ziernähte auftrennen musste, ging diese Korrektur eigentlich ganz flott.
Dann holte ich alle Jacken und Mäntel, maß, in welcher Distanz die Knöpfe dort sind und überlegte, wie weit unten der Mantel zugeknöpft werden soll. Schließlich saßen die Markierungen für die Knopflöcher.
Anschließend holte ich das Handbuch für die Nähmschine, las noch mal sorgfältig nach, wie Knopflöcher gehen, probierte an dem abgeschnittenen Stück, veränderte Stichlänge und -breite, schuf ein gutes Knopfloch und legte den Mantel frohen Mutes unter die Nähmschine.
Pustekuchen!
Hat jemand ne Idee, wieso es auf dem Streifen klappte und auf dem Mantel nicht?
Das sieht übrigens so extrem verwuselt auf, weil ich schon begonnen habe, zu trennen und dann frustriert aufgab. Meine Hypothese ist, dass der Stofftransport mit dem schweren Mantel nicht so gut funktionierte und dass ich statt mit Automatik ganz langsam und mit Pedal nähen muß. Oder gibts noch andere Verbesserungsvorschläge oder Hypothesen? Also werde ich heute bei unsäglichen Heidi das versaute Knopfloch auffriemeln....
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Durch den MMM habe ich gestern MaMaNo's Welt entdeckt, die ab sofort ein "Projekt Rock" hat. Ein Jahr lang, wird sie an jedem Tag mit geradem Datum einen Rock tragen. Wow! Coole Aktion!
Ich liebe ja solche Vorhaben. Kennt ihr "Das kleine Blaue" von der reizenden Meike Winnemuth? Ich habe dieses Jahr - jeden Tag das gleiche Kleid - mit Spannung verfolgt und träume seit dem von so einem Kleid - für einmal die Woche. In grün. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Apropos, ich suche noch einen Kleiderschnitt, der auch große Größen bedient: tailliert, unten glockig, oben mit Kragen, gerne durchgeknöpft (Wenn ich das obige Dilemma mal außer Betracht lasse). Jemand ne Idee?
Wie ich schon bei Frau MaManNo kommentierte, geht es mir genauso, dass ich Röcke liebe, aber sich die Jeans an den meisten Tagen ratzfatz wie von selbst anzieht. Röcke verlangen Strumpfhosen, Schühchen und was Anständiges drüber. Im Sommer trage ich öfters Röcke, den Sommerschläppchen besitze ich zu Hauf, Strumpfhosen fallen weg und ein Strickjäckchen wird einfach mitgenommen. Im Winter und in der Übergangszeit ist mir das oft zuviel Bohai oder es fehlen die passenden Schuhe - die dann auch noch spielplatztauglich sind.
Und trotzdem gefällt mir die Aktion, denn es kostet oft nur ein klitzekleinebißchen Disziplin und Mühe, sich hübscher, als Mal-eben-schnell zu machen. Ich werde versuchen, das auch mal wieder konsequenter zu beherzigen. Mein irgendwann-ganz-bestimmt-auch-fertig-Jeansmäntelchen wird dabei hoffentlich helfen...
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Johanna,
merke,
Schwierigkeiten
Mittwoch, 30. März 2011
Me Made Mittwoch
Ha, heute hatte ich einen Fotografen! Der Gatte hat sich erbarmt und wir machten ein kleines Posing im Flur. Dieses mal habe ich tatsächlich gepost, aber die albernen Fotos traue ich mich dann doch nicht zu zeigen. Lasst mir noch ein bißchen Zeit....
Heute ist es in Hamburg trübes Wetter, da passt meine Kombination gut. Der Rock ist mein erster Langeneß - und sitzt schief. Irgendwie zuppelt es bei mir immer mit diesem Röckchen, aber egal, ich mag ihn trotzdem, weil er zu Allem und zu (fast) allen Gelegenheiten passt. Jetzt hoffe ich, dass ich bald mal die Strumpfhosen weglassen kann, aber als ich heute morgen das Haus verlassen hatte, waren es nur 3 Grad.
edit: Ich habe tatsächlich nachmittags auf dem Spielplatz die Leggins ausgezogen. Hui, das fühlte sich schön an. Frühling!
Die Applikationen aus einem amerikanischen Designerstöffchen, das man zu eigentlich sonst nix brauchen kann, habe ich "shabby" aufgenäht, statt mit ordentlichem Zickzack. Ich finde es super so, es geht schneller und sieht auch klasse aus. Ich bin allerdings verwundert, dass es trotz häufigen Waschens nicht wirklich ausfranst.
Bei oh-mimmi fand ich eben noch eine interessante Ergänzung eine "Zusammenfassung" für den MMM. Die Idee übernehme ich gerne:
Schnittmuster: Langeneß von Farbenmix
Stoff: Schlussverkauf-Jeans aus einem großen Kaufhaus, Stoff für Applikationen von ups, Laden gibts nicht mehr.
Schwierigkeitsgrad: einfach, wenn man kapiert hat, dass wirklich kein Bund angenäht wird, sondern nur Belege an die Innenseite. Ich Faulpelz lasse ja sogar den Reißverschluß weg und mauschele den Rock über die Hüften mit Bauch einziehen.
Passform: Mmmm. Also ich brauche nen Püsterchen, um wegen des dicken Hinterns die Rocklänge richtig zu machen. Und ich würde den nächsten Langeneß wohl ne Nummer kleiner aber mit Reißverschluß machen, dann passt er bestimmt noch besser
werde ich es nochmal nähen: siehe oben. Na klar. Das war mein erster von drei Winter-Langeneß. Ich freu mich schon auf Sommer-Modelle.
Ich bin sehr gespannt, auf eure Me-Made-Mittwoch-Berichte und -Fotos. Wem das genaus geht, der klickt einfach hier:
Danke Catherine für die Initative zum MMM und für das Einrichten der Linksammlung!
Dienstag, 29. März 2011
Alles Mist!
Ich könnte echt heulen. Ok, es war schon heute morgen klar, dass es ein Tag für die Tonne werden würde, weil wirklich alles schief ging und ich schon beim Aufstehen sowas von genervt war. Ich hoffe, es sind die Hormone, dann ist es wenigstens morgen wieder besser. Aber heute ist alles Mist!
Der Jeansmantel natürlich auch. Die Ärmel sind nun mit Futter verbunden, das ist schön geworden.
Also habe ich das Ding übergezogen und, weil es ja ein Frühjahrsmantel ist, nen dünnen Pulli drunter gezogen, um mal-eben-schnell die Position für die Knopflöcher zu bestimmen.
Und dann fing ich fast an zu heulen. Das Ding sieht beschissen aus. Mit Pulli drunter hatte ich das Gefühl, ihn kaum geschlossen, zu bekommen. Ich habe keine Ahnung, wo die Knöpfe hin sollen und ich weiß auch woran es liegt.
"Ooocch, mal mal 8 cm...." sagte die Nählehrerin, als es darum ging, den Schnitt an die Oberweite anzupassen. "Wir können dann immer noch wegnehmen...". Also verbreiterte ich brav, ohne dooferweise auch nur zu zucken und zu zögern ob der ominösen Zahl ACHT ZENTIMETER, die vorderen Mittelteile um 8 cm.
Als ich den Mantel gestern abend überzog und in Ermangelung eines Spiegels (Licht im Flur hätte den Kleinen geweckt) meinen Mann stolz frage, wie ihm der Mantel gefiel, sagte er: "Meine spontane Assoziation ist: Du siehst aus wie D." D. ist der voluminöseste Mann, den ich kenne. Ein dicker Riese, der meist einen riesigen Mantel trägt. Da war ich schon sauer und konnte meinem Mann aber nicht genau sagen, ob er solche Kommentare lieber lassen soll oder ob Warnungen hilfreich sind. Ich denke, man mag keine Warnungen hören, wenn man fast fertig mit nem Ding ist. Dann will ich hören "oh, dein Mary Poppins-Mantel ist fast fertig, der wird bestimmt bezaubernd!".
Das Problem ist klar. Die 8 cm sehen aus wie ein Doppelreiher und Doppelreiher sehen offen völlig bescheuert aus. Da ich diese Ziernähte überm Busen habe, sieht es beknackt aus, wenn ich den Mantel so schließe, dass die eine Ziernaht mal 3 cm mal 4 cm von der anderen entfernt ist. Es sieht aber auch beknackt aus, wenn ich die Luft anhalte und Ziernaht auf Ziernaht drücke. Außerdem ist es nicht klar, ob die Knöpfe auf die Mitte kommen (die Stecknadel ist die Mitte) oder dort, wo sie halten sollen, am Rand. Arrrgs.
Das bedeutet Trennen und Schneiden und Fummeln. Die mittleren Vorderteile müssen ca. 4 cm schmaler werden. Zum Glück ist das Futter unten noch nicht zu! Aber am Revers kann ich mal wieder die Ziernähte auftrennen. Einziger Vorteil: die Knöpfe können dann in die Mitte, wo sie hingehören und ich mache das am Freitag mit den Nähdamen, denn dann kann auch die Länge gepüstert werden. Schade, ich dachte, ich würde vielleicht, vielleicht heute fertig. Aber an so nem Misttag ist es vielleicht besser, nicht fertig zu werden.
Ja klar, natürlich sitzt die eine Tasche auch noch höher als die andere!
Der Jeansmantel natürlich auch. Die Ärmel sind nun mit Futter verbunden, das ist schön geworden.
Also habe ich das Ding übergezogen und, weil es ja ein Frühjahrsmantel ist, nen dünnen Pulli drunter gezogen, um mal-eben-schnell die Position für die Knopflöcher zu bestimmen.
Und dann fing ich fast an zu heulen. Das Ding sieht beschissen aus. Mit Pulli drunter hatte ich das Gefühl, ihn kaum geschlossen, zu bekommen. Ich habe keine Ahnung, wo die Knöpfe hin sollen und ich weiß auch woran es liegt.
"Ooocch, mal mal 8 cm...." sagte die Nählehrerin, als es darum ging, den Schnitt an die Oberweite anzupassen. "Wir können dann immer noch wegnehmen...". Also verbreiterte ich brav, ohne dooferweise auch nur zu zucken und zu zögern ob der ominösen Zahl ACHT ZENTIMETER, die vorderen Mittelteile um 8 cm.
Als ich den Mantel gestern abend überzog und in Ermangelung eines Spiegels (Licht im Flur hätte den Kleinen geweckt) meinen Mann stolz frage, wie ihm der Mantel gefiel, sagte er: "Meine spontane Assoziation ist: Du siehst aus wie D." D. ist der voluminöseste Mann, den ich kenne. Ein dicker Riese, der meist einen riesigen Mantel trägt. Da war ich schon sauer und konnte meinem Mann aber nicht genau sagen, ob er solche Kommentare lieber lassen soll oder ob Warnungen hilfreich sind. Ich denke, man mag keine Warnungen hören, wenn man fast fertig mit nem Ding ist. Dann will ich hören "oh, dein Mary Poppins-Mantel ist fast fertig, der wird bestimmt bezaubernd!".
Das Problem ist klar. Die 8 cm sehen aus wie ein Doppelreiher und Doppelreiher sehen offen völlig bescheuert aus. Da ich diese Ziernähte überm Busen habe, sieht es beknackt aus, wenn ich den Mantel so schließe, dass die eine Ziernaht mal 3 cm mal 4 cm von der anderen entfernt ist. Es sieht aber auch beknackt aus, wenn ich die Luft anhalte und Ziernaht auf Ziernaht drücke. Außerdem ist es nicht klar, ob die Knöpfe auf die Mitte kommen (die Stecknadel ist die Mitte) oder dort, wo sie halten sollen, am Rand. Arrrgs.
Das bedeutet Trennen und Schneiden und Fummeln. Die mittleren Vorderteile müssen ca. 4 cm schmaler werden. Zum Glück ist das Futter unten noch nicht zu! Aber am Revers kann ich mal wieder die Ziernähte auftrennen. Einziger Vorteil: die Knöpfe können dann in die Mitte, wo sie hingehören und ich mache das am Freitag mit den Nähdamen, denn dann kann auch die Länge gepüstert werden. Schade, ich dachte, ich würde vielleicht, vielleicht heute fertig. Aber an so nem Misttag ist es vielleicht besser, nicht fertig zu werden.
Ja klar, natürlich sitzt die eine Tasche auch noch höher als die andere!
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Johanna
Montag, 28. März 2011
Meine Freundin: das Internet
Ha, natürlich gibt es eine einfache Lösung für mein Ärmelfutterproblem: stebo79 hat eine super Foto-Anleitung zum Füttern geschrieben und nachdem ich zwar ne Weile gebraucht habe, um die Bilder und den Text zu verstehen, hat es geklappt! Wie wunderbar. Alles fertig gesteckt und die nadelige Anprobe verriet, dass es nun passt. Jetzt schneide ich den Saumstreifen zu und überlege, wo und wie ich die Knöpfe setze für die Knopflöcher. Und wenn der kranke Kleine morgen nochmal so nen langen Mittagschlaf macht, könnte ich morgen sogar fertig werden. Hach, das wäre was!
Als ich heute Mittag so frustriert war, sehnte ich mir einen Nähkurs, eine kluge Nählehrerin herbei. Allerdings war mir schon klar, dass die malebenschnell die Teile so hingelegt hätte, wie man es macht, womöglich selbst gesteckt hätte und ich die Lösung Tage später schon wieder vergessen hätte. Also friemelte ich vor mich hin und wollte es partout selbst herausfinden. Nach dem zweiten Trennen die Pause, das Surfen im Netz und die Lösung!
Ist das nicht super, dass es das Internet und wundervolle Leute gibt, die Lösungen verraten?!! Ach, ich liebe es einfach, meine Freundin, das Internet!
Als ich heute Mittag so frustriert war, sehnte ich mir einen Nähkurs, eine kluge Nählehrerin herbei. Allerdings war mir schon klar, dass die malebenschnell die Teile so hingelegt hätte, wie man es macht, womöglich selbst gesteckt hätte und ich die Lösung Tage später schon wieder vergessen hätte. Also friemelte ich vor mich hin und wollte es partout selbst herausfinden. Nach dem zweiten Trennen die Pause, das Surfen im Netz und die Lösung!
Ist das nicht super, dass es das Internet und wundervolle Leute gibt, die Lösungen verraten?!! Ach, ich liebe es einfach, meine Freundin, das Internet!
Tücken rauben mir den Nerv
Der Jeans-Mantel ist echt echt schwierig. Ob ich jemals fertig werde? Wie oft habe ich schon gedacht, dass ich kurz vor Fertig wäre! Jetzt ist der Kragen dran und das Futter am Halsausschnitt und an den Belegen. 1000 mal aufgetrennt! Jetzt ist es einigermaßen. Es muß ja nicht nur angezogen gut aussehen, es könnte ja auch sein, dass mir mal jemand aus dem Mantel hilft und ihn aufhängt. Bei so nem Röckchen-Mantel, sollte das passieren und nicht peinlich sein!
Dann wollte ich ebenmalschnell Futterärmel und Ärmel verbinden. Tja, auch schon 2x getrennt. Es ist mir ein Rätsel, wie ich die Dinger zusammenstecken muß (wahrscheinlich irgendwie wie Hosenbeine...). Das kann doch nicht so schwer sein. Der kranke Kleine müsste aber gleich aus dem Mittagschlaf aufwachen, also habe ich jetzt keine Ruhe mehr.
Und dann stellte ich beim Anziehen fest, dass er genau JETZT die richtige Länge hat. Das heißt natürlich im Umkehrschluß, dass ich beim Zuschneiden zu wenig Nahtzugabe gelassen habe. Ich werde also irgendwie einen Saumstreifen annähen müssen, denn auf Schrägband habe ich keine Lust. Puhhhh....
Dann wollte ich ebenmalschnell Futterärmel und Ärmel verbinden. Tja, auch schon 2x getrennt. Es ist mir ein Rätsel, wie ich die Dinger zusammenstecken muß (wahrscheinlich irgendwie wie Hosenbeine...). Das kann doch nicht so schwer sein. Der kranke Kleine müsste aber gleich aus dem Mittagschlaf aufwachen, also habe ich jetzt keine Ruhe mehr.
Und dann stellte ich beim Anziehen fest, dass er genau JETZT die richtige Länge hat. Das heißt natürlich im Umkehrschluß, dass ich beim Zuschneiden zu wenig Nahtzugabe gelassen habe. Ich werde also irgendwie einen Saumstreifen annähen müssen, denn auf Schrägband habe ich keine Lust. Puhhhh....
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