Montag, 28. Februar 2011

Work in progress



Zu clownesque?

Derzeit arbeite ich an einem Johanna-Übergangs-Mantel aus lila Jeans - für mich! Eigentlich sehne ich mich nach einem neuen Wintermantel, aber da ich letzte Woche Nähkurs hatte und Wollstoff so teuer ist, nahm ich günstigen Jeans, um den Schnitt noch einmal auszuprobieren und mit Hilfe der Kursleiterin für mich zu verändern. Also mal wieder ein Probestück. Aber natürlich will ich das Probestück auch anziehen.

Wie eigentlich immer, entsteht das Werk, während des Einkaufens und Arbeitens. Ich hatte eigentlich keine Vorstellungen, was ich will oder was ich suche. Zuerst sprang mich der elastische Jeans an und lila fand ich gar nicht so übel. Dann suchte ich ein Futter und landete bei dem roten-weiß-gepunktetem Futter - das Einzige, was nicht uni oder fies war. Die roten Ziernähte "kamen ganz von selbst" - ich mag einfach Ziernähte und hatte vergessen lila Garn zu kaufen, rot hatte ich immer noch viel, das Futter ist rot, da blieb es nur noch, den Zierstich auszusuchen. Außerdem mag ich ja diesen Bahnenschnitt, da können die Bahnen ruhig betont werden.

Und dann suchte ich nach schönen roten Knöpfen und fand keine. Mir hätten ja große rote Plastikknöpfe gefallen, aber das, was ich sah war entweder zu klein, zu hässlich oder viel zu teuer. Also kaufte ich Knöpfe zum Beziehen.

Und dann hatte ich auf einmal im Kopf, weitere Details mit roten Pünktchen zu machen. Die Belege, die man als Reversaufschlag sieht, den Kragen und an den Taschen was zu applizieren, wenn ich schon die Knöpfe - vielleicht - mit roten Pünktchenstoff beziehe. Und rot-weiß gepunktetes Schrägband habe ich auch noch.

Und jetzt habe ich Sorge, dass das doch irgendwie zu viel ist. Bin ich mal wieder buntschüchtern? Ich habe mal einfach auf dem Bett den halbfertigen Mantel (ja, die Ziernähte sind noch nicht überall) mit dem Pünktchenstoff dekoriert, um einen Eindruck zu bekommen. Mmmmh, finde ich das schön? Wie findet ihr das? Man darf ja nicht vergessen, dass ich über 40 bin und ne große Größe trage....

Alternativ könnte ich die Knöpfe auch mit Jeans (eventuell auch mit Zierstich) beziehen und vermutlich habe ich auch noch genügend Jeans für Revers und Kragen. Eigentlich hatte ich während des Nähens auch genau sowas im Kopf. Ein dunkler Bahnenmantel (macht schlank) mit ganz dezenten roten Details. Die eigentliche Idee war, irgendwo am unteren Saum oder auf den Taschen, von THOBI zwei Wörter sticken zu lassen. Aber bisher sind mir auch noch keine gescheiten Wörter eingefallen.

Was meint ihr?
Mutig-witzig-viel-Pünktchen oder schlicht-mit-Aha-beim-Blick-auf-Mini-Details-und-Futter?

Dienstag, 22. Februar 2011

Erinnerungen

Weil ich so viel übers Stricken las, ist mir auf einmal klar geworden, dass auch in meinem Leben das Selbermachen immer dazu gehörte. Wenn ich die "Handarbeiten" mal weiterfasse und nicht nur aufs Nähen schaue, finde ich eine fast kontinuierliche Linie. Allerdings habe ich das nicht sofort gesehen, weil ich es nicht als besonders, herausragend oder kreativ bewertete, sondern es als selbstverständlich betrachtete. Typisch!

Kindheit:

  • immer schon Musik gemacht, Flöten, Klavier, Chor
  • erste Handarbeitsversuche. Sticken im Handarbeitsunterricht in der Grundschule und Topflappen, die immer sehr gebügelt werden mußten, damit sie einigermaßen wenig wellig waren. 
  • und natürlich gebastelt. Meist mit großen Plänen lauter UFOs (unvollendete Objekte).
  • Meine Mutter hat auch genäht, gestrickt, gehäkelt, Makramee gemacht und gekocht. 
Jugend in den 80ern
  • Viel gestrickt. Meist weite Pullover. Ich erinnere mich an einen riesigen zartgelben Pullunder, der irgendwie feine Streifen hatten. Ich erinnere mich auch an einen wunderbaren Zopfpullover aus teurer Trachtenwolle in naturweiß (der nur schwer über den Kopf ging). 
  • Irre Kreationen genäht. Ich arbeitete damals in einer Stoffabteilung eines Kaufhauses. Samstagsvormittags gearbeitet und Stoff mit nach Hause gebracht, im Waschbecken gewaschen, trocken gebügelt, ein riesiges Kleidungstück genäht, hier was abgeschnitten dort, was zusammengerafft und genäht und abends beim Ausgehen ausgeführt - meist noch unfertig mit vielen Sicherheitsnadeln - wurde aber niemals fertig gestellt. Ich erinnere mich an eine geblümte Sommerhose und ein blau-weiß gestreiftes Jersey-Oberteil mit Frackschößen vorne, auf dass ich total Stolz war. 
  • Brot gebacken und gekocht für Freunde
erweiterte Jugend in den 90ern (Studium und berliner Zeit)
  • Anfang der 90er strickte ich einen irren Sommerpulli in blau, der aussah wie ein Strickzeug, d.h. es waren als Intarsien große pinke Maschen zu sehen und oben weiße Stricknadeln. Obwohl, glaube ich, alle Welt diesen Pullover hässlich fand, war ich irre stolz drauf, denn er war unglaublich viel Arbeit. 
  • Mitte - Ende der 90er machte ich Musik und schrieb Texte für die Lieder meiner Band
  • In dieser Zeit zog ich dauernd um und renovierte selbst. Ich fand Dinge auf der Straße und malte sie farbenfroh an. Lange Jahre begleitete mich ein giftgrüner Stuhl und eine rosa Kinderzimmerkommode.
2000er in Hamburg
  • Erstmal total Lähmung der Eigeninitative, weil ich versuchte Karriere zu machen.
  • Rückbesinnung aufs gesunde Kochen nach Diätversuchen
  • zwei Hosen genäht (für eine Freundin und mich) und kurz vor Vollendung festgestellt, dass die Nähmaschine kaputt ist. Aber es gibt ja Sicherheitsnadeln. Jahrelang danach wußte ich nicht, ob mein Vater es geschafft hatte, die Maschine zu reparieren oder nicht. Trotzdem ist sie mit umgezogen. 
  • Das Schreiben entdeckt.
  • Zwillings-Patenkinder bekommen und komplizierte Pullover mit Krönchen und Namen drin, vorne und hinten gestrickt. Jahrelang keine Nadeln in der Hand gehabt, aber ohne Zögern ein Vermögen für Wolle ausgegeben und das komplizierte Muster selbst ausgedacht.
  • In der festen Partnerschaft angefangen systematischer zu Kochen, jede Woche mindestens ein neues Rezept ausprobiert und dabei viel gelernt.
  • Den Balkon fast komplett mit der Kräutergärtnerei zugewuchert
  • Weihnachten 2009 Mutter und Schwiegermutter aufwändige Schals gestrickt.
  • 2010 das Nähen wieder entdeckt.
  • Neben dem Nähen diverse Sachen gehäkelt und gestrickt
  • Neueste Leidenschaft: Brot backen
Ich habe bestimmt noch ganz viele Projekte vergessen und werde die Liste erweitern, wenn mir noch was einfällt. 

Handarbeitsanarchismus

Kann sein, dass es nicht alle interessiert, was mich gerade aufwühlt und beschäftigt:das Drumherum ums Handarbeiten. Ist ja auch unverdauter Kram. Wer lieber was über meine selbstgemachten Sachen lesen und anschauen will, einfach ein bißchen nach unten scrollen. Gestern habe ich zwei Beiträge dazu gepostet, die anscheinend untergegangen sind.
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In Jinx Blog My Stash and I - the knitting anarchist,  habe ich mich gestern festgelesen. Ich überblättere zwar die Reiseberichte und auch die Stricksachen, aber ich finde es trotzdem total spannend. Schon lustig, in einem Strickblog die Stricksachen zu überblättern... Neben den gestern genannten Beiträgen mochte ich ihre Erläuterungen zum Guerilla-Stricken. Als ich in den letzten Monaten davon hörte, war ich fasziniert, aber so recht verstanden hatte ich es nicht. Aber wenn man das liest, ist es ganz einfach - einfach bezaubernd.

"Guerilla Knitting tut nichts dergleichen, sondern ist vordergründig völlig sinnfrei, da das, was bestrickt wird, das Strickstück nicht braucht, ebensowenig wie der Betrachter oder der, der es hergestellt hat. Doch bietet gerade ein bunter Lappen an einem Geländer, farbige Kordeln an Pfosten oder gestrickte Kieselsteine in Popfarben einen ungewohnten Anblick, der auch Menschen staunen lässt, die durch die immer extremer werdenden Massenmedien (die man auch Volksverdummung nennen kann) eigentlich schon alles gesehen haben. Es ist auch ein deutliche Absage an das Konzept, dass alles einen Sinn haben oder wenigstens Profit bringen muss. Vielleicht kann man auch sagen, dass es Kleinteilstrickerei für die unter uns ist, die nicht glauben, dass das Spenden gestrickter Socken die Welt verändert, sondern dass das nur die Gerechtigkeit kann. Doch da die einstweilen auf sich warten lässt, kann man die Welt zur Überbrückung wenigstens zu einem etwas lustigeren Ort machen.


Nicht zuletzt ist das Anbringen gestrickter Objekte im öffentlichen Raum auch eine Lektion im Loslassen: Man prökelt etwas irgendwo ran, idealerweise mit einem Etikett, das die Absicht dahinter kundtut (nicht in der freien Natur!), macht noch ein Foto … und geht einfach weg. Und zwar für immer. Man überlässt das Strickstück nicht nur den Elementen, sondern auch den Mitmenschen, die vielleicht so viel Gefallen an dem Teil finden, dass sie es mitnehmen oder deren Missfallen so erregt wird, dass sie es demolieren oder entfernen. Kurz gesagt, wer seinen Rottweiler daneben anbindet oder jeden Tag hinrennt, um zu sehen, ob der Lappen noch hängt, hat das Konzept nicht verstanden. Selbst wenn nur die wohlmeinendsten Menschen das Objekt bemerken, sorgen die Witterungseinflüsse dafür, dass das Teil nicht ewig hält, doch das ist Teil des Prozesses.Was bleibt, ist nur das Bild (wenn man nicht vergessen hat, eines zu machen)."



Zitat aus dem Blogpost Yarn Bombing auf My Stash and I, in dem das Buch "Yarn Bombing - The Art of Chrochet and Knit Graffiti" von Mandy Moore und Leanne Prain vorgestellt wird.

Ich hoffe, es ist ok, dass ich zwei so lange Absätze von Jinx zitiere. Aber mir fehlt gerade die Zeit, meine eigenen Worte zu finden und hier soll ja auch erstmal nur eine Sammlung von interessanten Dingen sein und keine Doktorarbeit ...

Montag, 21. Februar 2011

Rumgesurft

Ich bin mal wieder ein wenig durchs weite Netz gesurft, um dem Trend auf die Spur zu kommen. Folgendes fand ich interessant.


  • Die FAZ erkennt einen Trend und meine Mutter weißt mich auf den Artikel hin. Welcome to Bürgertum. Fein. Ich finds ok, wenns alle tun. 
  • Kreativ-Blogs haben mit der "anderen" BloggerInnenszene nix zu tun. Es gibt kaum Berührungspunkte schrieb Frau handmade2.0 in einem Gastbeitrag im Dawanda-Blog. Ich denke, das ist auch jetzt immer noch so. Bastelkram ist Frauenkram und die wirklich wahnsinnig wichtigen Dinge werden eben von den Herren diskutiert. Das nächste meine ich völlig ironiefrei: Sollen sie sich doch mit den anderen Dingen beschäftigen. 
  • Frau Jinx, the knittinganarchist, macht sich gute Gedanken über das Dahinter und das Drumherum zum Stricken. Zum Beispiel über Genderfragen, ob Stricken spießig ist und analysiert Begeisterungs-Wellen in DIY-Blogs. Ein spannendes Blog!
  • Über Frau Jinx habe ich auch erfahren, dass der Spiegel einen "Studententrend Handarbeit" entdeckt hat. Aha. Ich stelle mir gelackte BWLer-Affen mit Strickzeug vor und lese gleich mal den Artikel, in dem vermutlich nix neues steht. 

Ohgottohgottohgott

Die wunderbare THOBI von Bonbonwasser, mit der ich am Freitag Abend den amüsanten und erfolgreichen Nähspaß hatte, bietet mir an, auf mein ungeliebtes Langeneßröckchen was zu sticken. Achdujeeee und ich weiß nicht was!

Ein Wort wäre schön. Oder zwei.

Nur Kurzfassen liegt mir ja so ganz und gar nicht. Und dann sagte Wiebke noch so ungefähr, dass "Kunsthandwerk" so bäh wäre wie Kreidequietschen auf Tafeln und ich überlege seitdem die ganze Zeit, wie so was Cooles wie "crafting" und "DIY" auf Deutsch heißen könnte.

Achjeeachjeee, wo schon "Liebchen" nicht das gelbe vom Ei war, weil ich irgendwie davon abgekommen bin, meine "mit Liebe gemachten Dinge" Liebchen zu nennen. Hmmmmm.

So mag ich das



Das ist ein Projekt, wie ich es liebe. Donnerstags zugeschnitten, Freitag abend genäht, Sonntags getragen und für gut befunden.

Am Mittwoch machte ich ein wunderbares Interview mit der Glücksmarie und da ich zu Weihnachten einen Gutschein von meinen Schwiegereltern für Stoffe geschenkt bekommen hatte, mußte ich anschließend noch einkaufen. Die Hilco-Blümchen mußten einfach ins Einkaufskörbchen. Damit es nicht zu wild wird, ergänzte ich den grünen Sweatshirtstoff dazu. Kommentar meines Mannes "ach, hast den grünen Pullunder wiedermal an". Aaarrggssss. Aber der Sohn sagte "Schick, Mama!".

Der Schnitt ist eine verlängerterte Zoela. Ich überlege noch, ob ich noch eine Kreis oder Blumenapplikation drauf mache. (Inspiration waren nämlich die Tuniken von Lila-Lotta, von denen ich letztens bloggte und die mir nicht aus dem Kopf gingen). Aber ich weiß nicht so recht, ob so nen Halbkreis zwischen meinen großen Busen und dem Bündchen gequetscht, wirklich gut aussieht.

Doch es würde mir schon gut gefallen, aus den Restschnippselchen Stoff noch was zu machen. Da ich knapp kalkuliert hatte, kam ich nämlich fast genau hin mit dem Stoff. Das Shirt sollte verlängert werden, aber der Grüne reichte nicht, so entstand die Idee mit dem breiten Bund unten. Da das schick aussah, habe ich noch die grünen Bündchen an die Ärmel gezaubert. Das finde ich besonders toll, denn so wird die unschöne Naht verdeckt, die sich böse zuppelte, als ich nicht bemerkte, dass der Unterfaden fast leer war. Irgendwie wäre das toll, noch etwas zu applizieren und damit den Stoff komplett aufzubrauchen und mal nix aufzuheben. Oder wird Sweat auf Sweat vielleicht zu wulstig? Außerdemd weiß ich nicht, ob ich mich noch mal motivieren kann an das Ding ranzugehen, wenn es schon mal getragen ist. Es warten ja schon wieder einige Projekte und irgendwie ist fertig auch fertig. Mal sehen.

Am Samstag war ich im Nähkurs und habe wieder mal viel gelernt. Mir geht es ja hauptsächlich darum zu lernen, wie ich Schnitte anpasse, so dass sie mir richtig passen. Also habe ich mir mal wieder ein ehrgeiziges Projekt gesucht: ein Johanna-Mantel. Ich träume davon, mir für den nächsten Winter einen Wintermantel zu nähen, übe aber lieber noch mal, bevor ich teuren Wollstoff kaufe, zerschneide und das Ding passt dann nicht. Also habe ich günstigen Jeans erstanden und zaubere erst noch mal einen Übergangsmantel. Am nächsten Samstag geht es weiter und das ist auch gut so, denn bisher ist es eine "Weste ohne Ärmel, Futter und Kragen". Ich bin sehr gespannt, wie er wird, denn ich bin noch nicht entschlossen, wie "wild" ich ihn machen will. Fest steht nur, dass ich den lila Jeans mit einem rotweißgepunkteten Futter versehe und dass es rote Ziernähte gibt. Es ist total spannend zu sehen, wie sich so ein Projekt erst im Kopf und dann unter der Nähmaschine entwickelt.

Achso jajaaa, der Regenmantel-Johanna ist natürlich auch noch nicht fertig. Aber im Kurs habe ich jetzt eine Lösung gefunden. Entgegen dem ursprünglichen Plan, werde ich nicht in der Mitte, wo der Mantel zu eng ist, eine Stoffbahn einsetzen und knöpfen, sondern ich werde nach einem langen Reißverschluß suchen und ihn so schließen. Witzigerweise ist das genau so, wie Frau gutschigutschi einen hatte, der mir bei dem Frühstück so gut gefiel. Mangels Idee und wegen des kalten Wetters blieb das Projekt ja liegen, aber der Frühling wird schon irgendwann kommen und bis dahin ist der Regenmantel dann auch fertig. Jawohl!

Da fällt mir ein. Ich hatte schon mal ne Zoela genäht und als sie fertig war, ein Loch, knapp über dem Busen im Stoff entdeckt. Das ärgerte mich so, dass ich dieses Ufo (es fehlten nur noch die Säume) in die Ecke pfefferte und vergessen habe, in welche "Ecke". So ein Mist. Aber jetzt bin ich mit dem Schnitt wieder versöhnt.

Nähen fürs Kind



Ein paar Kleinigkeiten sind noch Nebenbei in den letzten Wochen entstanden und sind jetzt endlich fotografiert.

Schon ewig lag dieser "Längsgeteilt"-Nicky-Pullover aus dänischen Stöffchen von Stoff und Stil. Der Halsausschnitt war zu klein, als ich ihn aus Nicky nähte und die Bünchenware, die ich fand, passte immer nur so halb dazu. Ich habe dann mit dann doch irgendwann ein Herz gefasst, zur Schere gegriffen, altes Bündchen ab und Neues dran und seit dem wird der Pullover (trotz Flecken, wie man sieht) nur noch selten ausgezogen.

An Fastnacht gehen der Kleine und sein bester Kumpel als Feuerwehrmänner. Dazu kauften wir schwedische Shirts, ich häkelte zwei Feuerwehrautos nach dem Vorbild von Frau Ramtamtam. Auf den Rücken der Shirts kommt 112 (ja, bisher nur aufgebügelt, muß noch appliziert werden) und an die Jeanshosenbeine links und rechts zwei Reflektoren aus dem Fahrradfachhandel. Feuerwehrhelme haben sie schon und nen Stückchen Schlauch bekommen wir vielleicht aus dem Baumarkt oder von Opa. Voillá.




Eigentlich ist das ganz süß mit dem Auto aufm Shirt. Ich dachte erst, dass das zu doof wäre, mit so nem dicken Ding aufm dünnen T-Shirt und war immer auf der Suche nach nem "mittlerem" Pullunder - schließlich habe ich noch nen Krankenwagen und nen Postauto fertig.