Eben entdeckte ich durch Zufall, dass der Gatte ein Foto von der neuen Cord-Pumphose geknipst hat. Zack den Kopf ab - ich bin ja gegen Kinderfotos im Internet - und schon kann ich sie euch präsentieren.
Das ist jetzt Pumphose Nr. 3. Am Freitag beim Nähen, nähten 3 der 5 anwesenden Frauen eine Pumphose nach diesem Schnitt. Alles Wiederholungstäterinnen!
Sie ist noch ein wenig groß, aber ich finde sie trotzdem schick. Den Cord habe ich falsch rum, also waagrecht verarbeitet (nur die Taschen sind senkrecht und mit Schrägband eingefasst). Das Walfischband macht sie zur begehrten Walfisch-Hose, denn das ist das derzeitig Lieblingstier und Lieblingsspielzeug. In den großen Taschen kann man Walfische verstecken. Den Nickypulli habe ich im Urlaub in Dänemark genäht und wohl schon mal ohne Inhalt gezeigt.
Bei uns gibts jetzt alles in und mit türkis oder zu türkis passend, seit dem der Kleine immer öfter darauf besteht, selbst auszuwählen, was er anhat. Außerdem ist es wichtig, dass das Kleidungsstück nen Namen hat, den man lautstark einfordern kann. Die Pilotenjacke, das Zwergen-T-Shirt, der Autopulli und jetzt eben die Walfischhose.
Eben habe ich noch nen Längsgeteilt-Nickypulli genäht und mich geärgert, weil das Ding total schief zugeschnitten war. Das ist besonders bei Streifen ärgerlich. Wie konnte das passieren? Bin gespannt, wie er angezogen aussieht. Obs wohl trotzdem geht? Foto folgt.
Ich lieeebe Nicky, auch wenn der die Maschine so verschmutzt (war gestern schon wieder im Nähmaschinenhaus weil nix mehr ging und der nette Herr hat nur sauber gemacht und geölt - peinlich) Miss Margerite hat nen Nicky-Kleid geplant. Ich bin ja sowas von neugierig drauf. Und jetzt, wo ich ENDLICH Stiefel (mit weitem Schaft) habe, könnte ich ja auch mal nen Kleidchen für mich nähen. Obwohl mich die langen Bahnen wahrscheinlich umbringen würden. Ich weiß schon, wieso viele so gerne für Kinder nähen. Ratzfatz ist so nen Pullichen fertig.
Hosenschnitt: Minikrea
Cord: Stoff und Stil
Webband vom retrodepot
Nicky von der Glücksmarie
Pulli-Schnitt: Imke aus dem Farbenmix-Buch
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Sonntag, 7. November 2010
Samstag, 16. Oktober 2010
Im Vergleich konservativ
Die bunten Sternchennickys von "Traumland" gehen mir nicht aus dem Sinn. Aber jetzt bin ich erstmal mit dem Kleinen ein paar Tage bei meinen Eltern - ohne Nähmaschine und ohne Stofflager. Eigentlich bescheuert, denn hier hätte ich Zeit zu nähen. Aber dafür habe ich mir den neuen Jonathan Franzen gegönnt, obwohl ich sonst für Hardcover zu geizig bin und wenn mir die Hand nicht abfällt, werde ich hoffentlich viel zum Lesen kommen.
Diesen Pulli haben wir im Gepäck. Und genau das meinte ich mit "buntschüchtern". Der Pulli ist niedlich, gewiss, aber doch auch ein bißchen brav.
By the way. Habe ich vergessen, bei Imke was an den Ärmeln abzupausen? Hatte ich nicht Inkeshirts gesehen, bei denen auch die Ärmel untenrum (eines meiner Lieblingswörter im Zusammenhang mit freimachen) noch nen Einsatz mit der Kontrastfarbe?
Nicky-Stoff und Bündchen von der Glücksmarie
Schnitt: Imke aus dem Farbenmix-Buch
Diesen Pulli haben wir im Gepäck. Und genau das meinte ich mit "buntschüchtern". Der Pulli ist niedlich, gewiss, aber doch auch ein bißchen brav.
By the way. Habe ich vergessen, bei Imke was an den Ärmeln abzupausen? Hatte ich nicht Inkeshirts gesehen, bei denen auch die Ärmel untenrum (eines meiner Lieblingswörter im Zusammenhang mit freimachen) noch nen Einsatz mit der Kontrastfarbe?
Nicky-Stoff und Bündchen von der Glücksmarie
Schnitt: Imke aus dem Farbenmix-Buch
Labels:
Imke,
Nähen fürs Kind,
Stil
Dienstag, 21. September 2010
Das Dingt braucht ne zweite Chance
Mein erstes T-Shirt, das mit den Eulen, wurde heute das erste mal getragen. Schade, dass ich kein Foto gemacht habe. Nachdem das Ding zweimal mühevoll über den Kopf gezogen wurde, wird es sicherlich kein drittes und viertes Mal geben. Jaa, ich dachte mir schon, dass der Ausschnitt etwas eng ist.
Die Ärmellänge passt genau. Schade. Dafür ist es untenrum (ich liebe dieses Wort) "genau passend" bis "schon fast oder zumindest bald zu kurz". Schade, wo doch untenrum der schönste Saum war.
Merke: wie wärs, wenn man erst mal ein passendes T-Shirt auf den Schnitt legt (oder umgekehrt), um zu schauen, ob die Größe richtig gewählt ist?
Da ich die Stoffe so liebe, werde ich an dem Ding noch mal schrauben, obwohl noch so viele andere Nähprojekte hier herumliegen. Jetzt bin ich doch ehrgeizig. Also wird nach der Wäsche der Halsauschnitt noch mal größer geschnitten und untenrum noch ein paar Streifen angesetzt. Und dann werde ich noch Eulen aufheben, um die Ärmel irgendwann zu verlängern. Sollte die Vorliebe fürs Butteressen und die Abneigung fürs Treppensteigen beibehalten werden, muß dann eben in die Seiten noch Ringel eingesetzt werden.... damits ein Liebchen wird.
Montag, 20. September 2010
Aarrrgss Jersey
Mein erstes T-Shirt. Ich habe extra auf die Uhr geschaut: Ohne Zuschneiden 1 Stunde 20 Minuten. Und wenn man genau hinschaut... nun ja: ziemlich stümperhaft.
Da lese ich in Blogs immer wieder so Sachen wie "die Sommergarderobe muß her, also habe ich eben mal schnell 5 Shirts genäht" und sieht diese wunderbaren Mix-T-Shirts und will auch. Dabei habe ich doch zwei Mantras, Mantren oder wie immer man das nennt. 1. Applikationen kann man schnell und einfach auf Uni-Shirts machen, wozu also welche nähen und 2. Denk dran, Jersey kann so gemein sein. Aber ich mußte es ja probieren. Und natürlich habe ich nicht nur einen Jersey gekauft, sondern als vollkommen durchgeknallte Stoffsüchtige natürlich diverse. Aber wer kann bei kleinkariert oder bei Stoff und Stilvor Ort schon den Geldbeutel zusammenhalten?
Gut, ein Teil der Schwierigkeiten resultierte daraus, dass ich ein wirklich schlimmes 500 m Garnröllchen mit einer Kerbe an falscher Stelle habe. Natürlich verhakt sich der Faden darin immer wieder. Was das bedeutet kann man sich leicht vorstellen. Unvorteilhafte Raffungen. Natürlich immer an Stellen, die genau da sind, wo man hinschaut. Aber es waren auch die zwei verschiedenen Jerseys. Der Bedruckte fühlt sich zwar nicht so schön an, wie der Gewebte, aber er vernähte sich besser. War das ein Gerolle bei dem Ringel!
Und dann weiß ich immer noch nicht, wie man gescheit ein Bündchen aus Jersey annäht. Mit welchem Stich und wie man überhaupt nen Saum macht. Das Halsbündchen sieht aus wie ein Rüschenkleid und die Ärmel haben "dekorative" Schlingen und Falten. Das untere Bündchen nähte ich dann einfach im Zickzack an, weil ich fertig werden wollte und sich eine genervte Migräne über der rechten Augenbraue anschlicht. Vielleicht war das ja "die" Lösung. Es sieht zumindest besser aus als am Ärmel. Glücklicherweise hat der Kleine kurze Arme. Morgen wirds anprobiert und ggf. die Ärmel einfach abgeschnitten und nochmal mit Zickzack gesäumt. Mich und das Shirt gerettet, hatte schließlich die Filmmusik von "Herr der Gezeiten" auf Klassikradio. Da atmete ich mal tief durch und vollendete das Ding schließlich doch, was ich zwischendurch ein paar Mal fast in die Ecke gefeuert hätte.
Apropos. Es wird keine Fotos vom Kind hier geben. Höchstens mal von weitem. Ich bin irgendwie allergisch gegen Kinderfotos im Netz, auch wenn ich mir sehr gerne die Nähwerke der anderen am Kind anschaue. Jedesmal denke ich, dass das Internet nix vergisst und dass man gar nicht so genau weiß, ob man später Kinderfotos von sich finden will. Also wenn ich endlich mal Fotos mache, dann eher "liegende Liebchen".
Und natürlich: es ist trotz Allem ein Liebchen geworden.
Schnitt: Imke aus dem Farbenmix-Buch
Stoff: Stoff und Stil
Da lese ich in Blogs immer wieder so Sachen wie "die Sommergarderobe muß her, also habe ich eben mal schnell 5 Shirts genäht" und sieht diese wunderbaren Mix-T-Shirts und will auch. Dabei habe ich doch zwei Mantras, Mantren oder wie immer man das nennt. 1. Applikationen kann man schnell und einfach auf Uni-Shirts machen, wozu also welche nähen und 2. Denk dran, Jersey kann so gemein sein. Aber ich mußte es ja probieren. Und natürlich habe ich nicht nur einen Jersey gekauft, sondern als vollkommen durchgeknallte Stoffsüchtige natürlich diverse. Aber wer kann bei kleinkariert oder bei Stoff und Stilvor Ort schon den Geldbeutel zusammenhalten?
Gut, ein Teil der Schwierigkeiten resultierte daraus, dass ich ein wirklich schlimmes 500 m Garnröllchen mit einer Kerbe an falscher Stelle habe. Natürlich verhakt sich der Faden darin immer wieder. Was das bedeutet kann man sich leicht vorstellen. Unvorteilhafte Raffungen. Natürlich immer an Stellen, die genau da sind, wo man hinschaut. Aber es waren auch die zwei verschiedenen Jerseys. Der Bedruckte fühlt sich zwar nicht so schön an, wie der Gewebte, aber er vernähte sich besser. War das ein Gerolle bei dem Ringel!
Und dann weiß ich immer noch nicht, wie man gescheit ein Bündchen aus Jersey annäht. Mit welchem Stich und wie man überhaupt nen Saum macht. Das Halsbündchen sieht aus wie ein Rüschenkleid und die Ärmel haben "dekorative" Schlingen und Falten. Das untere Bündchen nähte ich dann einfach im Zickzack an, weil ich fertig werden wollte und sich eine genervte Migräne über der rechten Augenbraue anschlicht. Vielleicht war das ja "die" Lösung. Es sieht zumindest besser aus als am Ärmel. Glücklicherweise hat der Kleine kurze Arme. Morgen wirds anprobiert und ggf. die Ärmel einfach abgeschnitten und nochmal mit Zickzack gesäumt. Mich und das Shirt gerettet, hatte schließlich die Filmmusik von "Herr der Gezeiten" auf Klassikradio. Da atmete ich mal tief durch und vollendete das Ding schließlich doch, was ich zwischendurch ein paar Mal fast in die Ecke gefeuert hätte.
Apropos. Es wird keine Fotos vom Kind hier geben. Höchstens mal von weitem. Ich bin irgendwie allergisch gegen Kinderfotos im Netz, auch wenn ich mir sehr gerne die Nähwerke der anderen am Kind anschaue. Jedesmal denke ich, dass das Internet nix vergisst und dass man gar nicht so genau weiß, ob man später Kinderfotos von sich finden will. Also wenn ich endlich mal Fotos mache, dann eher "liegende Liebchen".
Und natürlich: es ist trotz Allem ein Liebchen geworden.
Schnitt: Imke aus dem Farbenmix-Buch
Stoff: Stoff und Stil
Labels:
Imke,
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