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Mittwoch, 20. April 2011

Me-Made-Mittwoch



Guten Morgen zum Me-Made-Mittwoch!

Hier ist er nun, der endlich fertige Mantel - mit mir drin, an mir dran. Heute morgen haben wir noch schnell Fotos gemacht und das war gut so, denn auf dem Rückweg vom Kindergarten war mir in dem Übergangsmantel aus lila Jeans schon wieder zu warm.

Ehrlich gesagt, mag ich ihn nicht so sehr. Ich weiß gar nicht so genau, woran es liegt. Ich glaube, es liegt am Modell, also an mir. Ich hatte ihn mir taillierter, Mary-Poppins-Artiger vorgestellt. Vielleicht sollte ich mich noch mal auf die Suche nach einem anderen Mantelschnitt machen. So recht vorteilhaft ist er nicht. Mein Mann meint, dass ein Gürtel fehlt, aber ich tue mich schwer, mit Gürteln. Vielleicht mache ich die Seitennähte noch mal auf und tailliere ihn noch ein bißchen mehr. Da das Futter nun baumelt, komme ich ja überall dran. Jetzt bringe ich mal Mut auf und zeige Euch ein unvorteilhaftes Foto, damit ihr wisst, was ich meine, wenn ich von Litfaßsäule spreche...



Er ist zu sackig und trotz 1000 Korrekturen ist es einfach nicht so perfekt, wie ich es mir gewünscht hatte. Es fehlt ein Brustabnäher...und hinten ist er auch nicht so ganz. An den Schultern könnte man noch mal was machen...

Wer noch wer Bilder sehen will, schaut in den Beiträgen weiter unten. Da geht es auch in verschiedenen Beiträgen ausführlich um den Entstehungsprozess.

Das war das Posting (Ende Februar), bei dem ich zeigte und um Rat bezüglich der "Buntheit" fragte.
Hier hatte ich Ärger mit den bezogenen Knöpfen, aber mein Mann half und THOBI besticke die Tasche. DANKE
Hier kämpfte ich mit dem Futter an die Ärmel und fand hier die Lösung dazu
Hier hatte ich Probleme mit der Passform
Hier hatte ich Probleme mit den Knopflöchern
Hier und hier hatte ich Probleme mit dem Saumstreifen und bekam in den Kommentaren tolle Hilfe!
Hier , vorgestern, ist er endlich fertig - Resumee und Learnings

Was bin ich froh, dass das verflixte Ding endlich fertig ist!




Und jetzt noch die Zusammenfassung:

Schnitt: Johanna von Farbenmix
Stoff: lila Jeans von Mahler Stoffe aus Hamburg
genäht: unzählige Abende zwischen Mitte Februar und Mitte April
Schwierigkeitsgrad: schwer für mich. Belege und Kragen sind nicht ohne und füttern auch.
Passform: so lálá. Der Regenmantel nach dem gleichen Schnitt ist toll geworden, aber irgendwie hatte ich an nen Röckchenmantel höhere Ansprüche.
werde ich nochmal machen: ich bin nicht sicher, im Moment denke ich eher nein.

Achherrje, es ist einfach kein wirkliches LIebchen geworden. Wie schade! Aber dafür wird es jetzt an Ostern schönes Wetter und ich kann Röckchen anziehen, mein Kleid nähen und von Sommerkleidern träumen.

Wer noch mehr Me-Made-Klamotten sehen möchte, klickt hier.



Und wie immer ganz herzlichen Dank an Catherine für die Organisation. Ich freu mich, auf Eure Werke!

Montag, 18. April 2011

Der Mantel ist ENDLICH fertig



Zumindest definiere ich ihn als fertig, obwohl ich die Schwachstellen kenne (Das Futter ist nun zu kurz, aarrgs). Dank der engagierten, netten und so hilfreichen Kommentare von Lucy in the Sky und frisfris habe ich mich dazu entschlossen, das Futter baumeln zu lassen. Das war dann auch DIE Lösung! Dankeschön! Vielen, vielen Dank. Den Saumstreifen hatte ich trotzdem noch mal komplett abgetrennt und neu gemacht. Die Seitennähte des Saumstreifens habe ich dann mit Stylefix geklebt und mit der Hand geheftet, so, dass die Rundung einigermaßen hinhaut. So ging es.

Heute Abend ziehe ich ihn an, wenn ich zum etsybasteln gehe. Angezogene Fotos gibts dann in den nächsten Tagen, wenn ich ne FotografIn aufgetrieben habe.



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Merke!

Ich habe mir fest vorgenommen, die Ahas und Learning (wie sagt man da noch dazu?) aufzuschreiben, denn dies ist ja "nur ein Probemantel".
  • Am allerallerwichtigsten für das nächste Mal: IM VORFELD die Mantel-LÄNGE festlegen und die Schnitteile entsprechend zuschneiden. Die Nahtzugabe sehr sehr groß machen!
  • Mir noch mal erklären lassen/nachlesen, wie das mit Belegen und Kragen geht
  • Ziernähte immer erst GAAAAANZ SPÄÄÄÄT machen
  • Zur Schnittanpassung schauen, ob die vordere Mitte und damit die Breite bis zu den Wiener Nähten stimmt und dort zugeben, die Seitenteile passten eigentlich ganz gut. Und VOR den Ziernähten die Passform anpassen
  • Futter darf unten am Saum baumeln
  • Knöpfe, wenns schwierig wird, vom liebsten Ehemann beziehen lassen
  • Knopflöcher richtig rum anbringen
  • Knopflöcher nicht spät nachts machen
  • Markierungen auf den Schnittteilen beim Übertragen auf den Stoff knipsen (mit der Schere, weil Kreide manchmal verschwindet)
Aber ansonsten würde ich das Ding, also den Johannaschnitt, schon noch mal nähen. Im Moment bin ich aber so erschöpft (von dem Projekt), dass ich mich gar nicht so recht freuen kann. Ich hoffe das kommt noch.

Donnerstag, 14. April 2011

Hamburger Deern glücklich gemacht



So, da isser, mein Emma-Peel-Regenmantel. Man muß nicht so nen irren Blick haben, wenn man ihn trägt, aber man kann *g*.

Die Passform ist nur 80%ig, denn ich hatte ihn ja schon VOR dem Nähkurs zusammengeschustert. Problem: ich hatte schon die Steppähte gemacht und als faules Mädchen habe ich nur die vorderen beiden Steppnähte wieder aufgetrennt, um die Passform zu korrigieren. Bei dem Regenmantelstoff ist Auftrennen sowieso nicht das wahre, denn einmal genäht ist gleich perforiert.

Zunächst wollte ich große weiße Knöpfe nutzen, aber der Regenmantel war etwas eng am Busen, also entschied ich mich für den Reissverschluss und nahm dann dafür an den vorderen Nähten in der Taille und oberhalb des Busens etwas weg.

Kragen und Belege sind leider immer noch nicht meine Freunde. Irgendwas habe ich da noch nicht kapiert. Es war eine furchtbare Mühe und richtig gut ist es leider nicht geworden. Dafür werde ich mir mal eine Stunde bei einer Nählehrerin gönnen oder im nächsten Kurs ein Projekt mit Kragen und Belegen machen.



Dank Stylefix wurde einiges leichter. Stylefix ist ein doppelseitiges, sehr dünnes Klebeband. Bisher konnte ich in die Begeisterungsstürme noch nicht einstimmen, aber bei dem Regenmantelstoff, bei dem Stecken so gut wie unmöglich war, weil man anschließend jedes Loch sieht, war es super, Probezukleben.

Die weißen Streifen sind Schrägband, ich hoffe, sie werden nicht zu schnell schmuddelig. Die Taschen hätte ich etwas größer machen können. Es ist ein freestyle-Entwurf und ich nahm die Teller, die mir gerade ins Auge fielen als Maß.

Ich bin gespannt, wie lange das Material hält. Ach und das "Dicht-Band", dass ich auch bei Stoff und Stil kaufte, habe ich auch noch nicht aufgebügelt. Mal schaun, wie das geht. Eigentlich wollte ich noch einen Regenhut nähen, aber nachdem ich für den Kleinen aus den Resten eine Regenhose nähte, bin ich nicht sicher, ob der Stoff noch reicht. Aber egal, der Schal passt zum Schirm und Kapuzen mag ich sowieso nicht. Schirme sind viel schicker.

Hach, ich freu mich sehr über dieses Teil. Nicht total perfekt, aber so speziell!



Schnitt: Johanna von Farbenmix
Stoff: Regenmantelstoff von Stoff und Stil
genäht: Oktober 2010, fertiggestellt April 2011
Schwierigkeitsgrad: Regenmantelstoff schneidet sich supereasy zu und vernäht sich schnell. Es muß nicht versäubert werden. Da, der Mantel ohne Futter ist, ging es fix
Passform: beim nächsten Mal bastele ich an den Ärmeln noch ein bißchen. Außerdem würde ich den Mantel länger machen. Ansonsten ist es ok.
werde ich nochmal machen: Das Schnittmuster Johanna mache ich auf jeden Fall noch mal, denn langsam kapiere ich, worauf es ankommt und ich mag ja diese Wiener nähte, die sind einfach meins.

Montag, 4. April 2011

Das geht gar nicht



Manchmal hoffe ich, dass sich frustrierende Dinge im Schlaf von selbst erledigen. Ich weiß, das ist total naiv, aber gestern abend konnte ich einfach nicht mehr und ohne Spiegel war das Ausmaß des Schadens ja auch nur zu erahnen.

Fakt ist: Es geht gar nicht. Es sieht nicht nur ein bißchen schlimm aus. Es sieht sehr schlimm aus. Ich muß da noch mal ran. MistMistMist.

PS. Keine Sorge, Euer Display ist nicht dreckig, sondern unser schräg stehender Spiegel. Den hätte ich natürlich entstauben können, bevor ich schnell auf den Stuhl kletterte und das iphone zückte, um mir das Desaster anzusehen.

Sonntag, 3. April 2011

Frust



Frust, statt Hochgefühl. Der Mantel ist fertig und ich bin unglücklich. Ich habe drei Abende versucht, das finale Problem zu lösen. Ich bekomme es nicht hin, jetzt mag ich nicht mehr.

Ich Hirni hatte vergessen, dass man unten mehr Nahtzugabe zuschneidet (wieso wird das eigentlich im Schnitt nicht berücksichtig?). Da ich den Johanna-Mantel in "edel" machen wollte, also nicht diese "Futter-hängt-unten-raus-Variante", habe ich am Schluß nicht mehr in die Anleitung geschaut, sondern nur noch das gemacht, was mir meine Nählehrerin schnell noch diktiert hatte, bevor der Kurs zu Ende ging. Der Mantel hatte ohne Saum eine gute Länge, also schnitt ich beherzt 4 cm ab und machte einen Saumstreifen. Natürlich hatte ich keine Ahnung, wie man einen Saumstreifen macht, aber ich dachte eine Woche darüber nach, wie es wohl gehen könnte. Ich schnitt ihn rund zu und entschied, zwei Lagen zu machen, die ich verstürzen wollte. Theoretisch alles ne gute Idee, aber praktisch haute es nicht hin.

Resultat: an zwei Stellen habe ich eine Falte. Wenn der Mantel am Boden liegt, sieht es schlimm aus. Ich kann, mangels Spiegel und der Fähigkeit, meinen Kopf einfach nach hinten zu drehen, nicht beurteilen, ob es angezogen auch so schlimm aussieht und gehe jetzt erst mal traurig ins Bett. Ich hatte den Saumstreifen unzählige Male wieder aufgetrennt, gesteckt, gesteckt, gesteckt, angenäht und wieder aufgetrennt und gesteckt und genäht und aufgetrennt. Ich kann und mag nicht mehr.

Donnerstag, 31. März 2011

Tief durchatmen



Das gibts doch gar nicht! Oder geht euch das auch so und ihr erzählt nicht von diesen ganzen verflixten Mistdingern?

Gestern abend war mir zunächst das Glück hold. Der Gatte brauchte Ruhe und verzog sich mit einem Film und dem Macbook ins Schlafzimmer. Das Wohnzimmer gehörte mir - Gelegenheit zum Nähen. Mutig schnitt ich die vorderen Mittelteil um 4 cm kürzer. Ab gesehen davon, dass ich am Revers und Kragenansatz Ziernähte auftrennen musste, ging diese Korrektur eigentlich ganz flott.

Dann holte ich alle Jacken und Mäntel, maß, in welcher Distanz die Knöpfe dort sind und überlegte, wie weit unten der Mantel zugeknöpft werden soll. Schließlich saßen die Markierungen für die Knopflöcher.

Anschließend holte ich das Handbuch für die Nähmschine, las noch mal sorgfältig nach, wie Knopflöcher gehen, probierte an dem abgeschnittenen Stück, veränderte Stichlänge und -breite, schuf ein gutes Knopfloch und legte den Mantel frohen Mutes unter die Nähmschine.

Pustekuchen!

Hat jemand ne Idee, wieso es auf dem Streifen klappte und auf dem Mantel nicht?

Das sieht übrigens so extrem verwuselt auf, weil ich schon begonnen habe, zu trennen und dann frustriert aufgab. Meine Hypothese ist, dass der Stofftransport mit dem schweren Mantel nicht so gut funktionierte und dass ich statt mit Automatik ganz langsam und mit Pedal nähen muß. Oder gibts noch andere Verbesserungsvorschläge oder Hypothesen? Also werde ich heute bei unsäglichen Heidi das versaute Knopfloch auffriemeln....

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Durch den MMM habe ich gestern MaMaNo's Welt entdeckt, die ab sofort ein "Projekt Rock" hat. Ein Jahr lang, wird sie an jedem Tag mit geradem Datum einen Rock tragen. Wow! Coole Aktion! 

Ich liebe ja solche Vorhaben. Kennt ihr "Das kleine Blaue" von der reizenden Meike Winnemuth? Ich habe dieses Jahr - jeden Tag das gleiche Kleid - mit Spannung verfolgt und träume seit dem von so einem Kleid - für einmal die Woche. In grün. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Apropos, ich suche noch einen Kleiderschnitt, der auch große Größen bedient: tailliert, unten glockig, oben mit Kragen, gerne durchgeknöpft (Wenn ich das obige Dilemma mal außer Betracht lasse). Jemand ne Idee?

Wie ich schon bei Frau MaManNo kommentierte, geht es mir genauso, dass ich Röcke liebe, aber sich die Jeans an den meisten Tagen ratzfatz wie von selbst anzieht. Röcke verlangen Strumpfhosen, Schühchen und was Anständiges drüber. Im Sommer trage ich öfters Röcke, den Sommerschläppchen besitze ich zu Hauf, Strumpfhosen fallen weg und ein Strickjäckchen wird einfach mitgenommen. Im Winter und in der Übergangszeit ist mir das oft zuviel Bohai oder es fehlen die passenden Schuhe - die dann auch noch spielplatztauglich sind.

Und trotzdem gefällt mir die Aktion, denn es kostet oft nur ein klitzekleinebißchen Disziplin und Mühe, sich hübscher, als Mal-eben-schnell zu machen. Ich werde versuchen, das auch mal wieder konsequenter zu beherzigen. Mein irgendwann-ganz-bestimmt-auch-fertig-Jeansmäntelchen wird dabei hoffentlich helfen...

Dienstag, 29. März 2011

Alles Mist!



Ich könnte echt heulen. Ok, es war schon heute morgen klar, dass es ein Tag für die Tonne werden würde, weil wirklich alles schief ging und ich schon beim Aufstehen sowas von genervt war. Ich hoffe, es sind die Hormone, dann ist es wenigstens morgen wieder besser. Aber heute ist alles Mist!

Der Jeansmantel natürlich auch. Die Ärmel sind nun mit Futter verbunden, das ist schön geworden.

Also habe ich das Ding übergezogen und, weil es ja ein Frühjahrsmantel ist, nen dünnen Pulli drunter gezogen, um mal-eben-schnell die Position für die Knopflöcher zu bestimmen.

Und dann fing ich fast an zu heulen. Das Ding sieht beschissen aus. Mit Pulli drunter hatte ich das Gefühl, ihn kaum geschlossen, zu bekommen. Ich habe keine Ahnung, wo die Knöpfe hin sollen und ich weiß auch woran es liegt.

"Ooocch, mal mal 8 cm...." sagte die Nählehrerin, als es darum ging, den Schnitt an die Oberweite anzupassen. "Wir können dann immer noch wegnehmen...". Also verbreiterte ich brav, ohne dooferweise auch nur zu zucken und zu zögern ob der ominösen Zahl ACHT ZENTIMETER, die vorderen Mittelteile um 8 cm.

Als ich den Mantel gestern abend überzog und in Ermangelung eines Spiegels (Licht im Flur hätte den Kleinen geweckt) meinen Mann stolz frage, wie ihm der Mantel gefiel, sagte er: "Meine spontane Assoziation ist: Du siehst aus wie D." D. ist der voluminöseste Mann, den ich kenne. Ein dicker Riese, der meist einen riesigen Mantel trägt. Da war ich schon sauer und konnte meinem Mann aber nicht genau sagen, ob er solche Kommentare lieber lassen soll oder ob Warnungen hilfreich sind. Ich denke, man mag keine Warnungen hören, wenn man fast fertig mit nem Ding ist. Dann will ich hören "oh, dein Mary Poppins-Mantel ist fast fertig, der wird bestimmt bezaubernd!".

Das Problem ist klar. Die 8 cm sehen aus wie ein Doppelreiher und Doppelreiher sehen offen völlig bescheuert aus. Da ich diese Ziernähte überm Busen habe, sieht es beknackt aus, wenn ich den Mantel so schließe, dass die eine Ziernaht mal 3 cm mal 4 cm von der anderen entfernt ist. Es sieht aber auch beknackt aus, wenn ich die Luft anhalte und Ziernaht auf Ziernaht drücke. Außerdem ist es nicht klar, ob die Knöpfe auf die Mitte kommen (die Stecknadel ist die Mitte) oder dort, wo sie halten sollen, am Rand. Arrrgs.

Das bedeutet Trennen und Schneiden und Fummeln. Die mittleren Vorderteile müssen ca. 4 cm schmaler werden. Zum Glück ist das Futter unten noch nicht zu! Aber am Revers kann ich mal wieder die Ziernähte auftrennen. Einziger Vorteil: die Knöpfe können dann in die Mitte, wo sie hingehören und ich mache das am Freitag mit den Nähdamen, denn dann kann auch die Länge gepüstert werden. Schade, ich dachte, ich würde vielleicht, vielleicht heute fertig. Aber an so nem Misttag ist es vielleicht besser, nicht fertig zu werden.

Ja klar, natürlich sitzt die eine Tasche auch noch höher als die andere!

Montag, 28. März 2011

Meine Freundin: das Internet

Ha, natürlich gibt es eine einfache Lösung für mein Ärmelfutterproblem: stebo79 hat eine super  Foto-Anleitung zum Füttern geschrieben und nachdem ich zwar ne Weile gebraucht habe, um die Bilder und den Text zu verstehen, hat es geklappt! Wie wunderbar. Alles fertig gesteckt und die nadelige Anprobe verriet, dass es nun passt. Jetzt schneide ich den Saumstreifen zu und überlege, wo und wie ich die Knöpfe setze für die Knopflöcher. Und wenn der kranke Kleine morgen nochmal so nen langen Mittagschlaf macht, könnte ich morgen sogar fertig werden. Hach, das wäre was!

Als ich heute Mittag so frustriert war, sehnte ich mir einen Nähkurs, eine kluge Nählehrerin herbei. Allerdings war mir schon klar, dass die malebenschnell die Teile so hingelegt hätte, wie man es macht, womöglich selbst gesteckt hätte und ich die Lösung Tage später schon wieder vergessen hätte. Also friemelte ich vor mich hin und wollte es partout selbst herausfinden. Nach dem zweiten Trennen die Pause, das Surfen im Netz und die Lösung!

Ist das nicht super, dass es das Internet und wundervolle Leute gibt, die Lösungen verraten?!! Ach, ich liebe es einfach, meine Freundin, das Internet!

Tücken rauben mir den Nerv

Der Jeans-Mantel ist echt echt schwierig. Ob ich jemals fertig werde? Wie oft habe ich schon gedacht, dass ich kurz vor Fertig wäre! Jetzt ist der Kragen dran und das Futter am Halsausschnitt und an den Belegen. 1000 mal aufgetrennt! Jetzt ist es einigermaßen. Es muß ja nicht nur angezogen gut aussehen, es könnte ja auch sein, dass mir mal jemand aus dem Mantel hilft und ihn aufhängt. Bei so nem Röckchen-Mantel, sollte das passieren und nicht peinlich sein!

Dann wollte ich ebenmalschnell Futterärmel und Ärmel verbinden. Tja, auch schon 2x getrennt. Es ist mir ein Rätsel, wie ich die Dinger zusammenstecken muß (wahrscheinlich irgendwie wie Hosenbeine...). Das kann doch nicht so schwer sein. Der kranke Kleine müsste aber gleich aus dem Mittagschlaf aufwachen, also habe ich jetzt keine Ruhe mehr.

Und dann stellte ich beim Anziehen fest, dass er genau JETZT die richtige Länge hat. Das heißt natürlich im Umkehrschluß, dass ich beim Zuschneiden zu wenig Nahtzugabe gelassen habe. Ich werde also irgendwie einen Saumstreifen annähen müssen, denn auf Schrägband habe ich keine Lust. Puhhhh....

Montag, 21. März 2011

Immerhin



Details für den Jeansmantel sind fertig. Immerhin! Der beste Gatte hat sich meiner erbarmt und analysiert, wieso ich dauernd Knopfrohlinge schrotte: der dicke Zierstich ist schuld! Nun, aber genau darum gehts doch!

Aber der Beste hat natürlich geholfen und jetzt sind immerhin 7 Knöpfe fertig. Eine gute Freundin wies mich ja letztens darauf hin, dass ich unbedingt mindestens einen Ersatzknopf machen sollte, sonst würde ich mich irgendwann ärgern. 3 Rohlinge habe ich noch, also werde ich, wenn wieder Garn da ist, nochmal versuchen. Der gepunktete Knopf ist für innen, weil ich einen recht großen Überschlag habe und der Mantel fast doppelreihig ist.

Die Stickerei ist von THOBI von Bonbonwasser, ein Freebie von hier. DANKESCHÖN! Die Taschen sind auch mit rotweißem Futter gefüttert. Ach, ich würde zugerne weitermachen. Aber spätestens Freitag!

Sonntag, 20. März 2011

Zu dumm

Da habe ich mich ganz diszipliniert an den fast vollendete lila Jeansmantel getraut - immerhin ist nächste Woche Stoffmarkt und es wäre schon vernünftig, ein Projekt zu beenden, bevor für die nächsten Projekte eingekauft wird - und dann passiert so ein dummer Fehler: Nähgarn ist alle. Natürlich entdeckte ich das bei ner Ziernaht! Das ist wirklich bescheuer. Am Freitag war ich noch Knopfrohlinge kaufen... So ein Mist!

Nun gut, ich denke, ich habe das Problem mit den Belegen fast gelöst, zumindest habe ich mich getraut, zu schneiden. Und den Stoff für die Knöpfe habe ich auch geziernähtet, also kann ich in den nächsten Tagen in einer ruhigen Minute, mal wieder beziehen üben. Die Taschen habe ich auch quasi fertig und bin ganz froh über den Stopp, denn nach meinen Änderungen habe ich sie einfach auf die im Schnitt vorgesehene Stelle geheftet - wäre vielleicht schlau gewesen, den Mantel mal anzuziehen und zu probieren, ob das überhaupt noch passt. Also ok, also in den nächsten ruhigen Minuten die Knöpfe beziehen, Nähgarn kaufen und die Ziernaht auftrennen... Schade, wo es doch nächste Woche warm werden soll.

verrückt verrückt

So ein Mist, ich trau mich nicht, dabei ist gerade die perfekte Ausgangslage: Kindchen schläft ca. noch ne Stunde (also endlich mal Zeit mit Tageslicht), der Gatte liegt krank im Bett und heute abend gehört das Wohnzimmer auch mir.

Das Mantelprojekt hemmt mich. Was ist zu tun. Kragen noch mal annähen und diesemal die Belege richtig reinwurschteln. Endlich entscheiden, was für Taschen ich drauf mache. Futter so abschneiden, dass der Beleg dran passt. Mantellänge festlegen.

Merkt ihr was? Ich bin gerade etwas entscheidungsschwach und schaffe es nicht, die Schere in die Hand zu nehmen und beherzt zu schneiden. Außerdem frustriert mich, dass ich dauernd Knopfrohlinge schrotte. Ach, son nen Mist, alles!

So, jetzt aber Macbook aus und die Gelegenheit nutzen. Schließlich riecht es nach Frühling, da muß der Frühlingsmantel doch fertig werden!

Samstag, 5. März 2011

Es geht voran



Der Kragen ist dran und der Beleg auch. Fast, sozusagen, denn irgendwie schlackerte da noch nen Stück Beleg rum, der wohl zwischen Kragen und Mantel hätte gefasst werden müssen. Es wäre wohl doch von Vorteil, zur Abwechslung mal Anleitungen zu lesen.

Trotzdem ein Bild vom Zwischenstand, denn ich bin ganz verliebt in die "schlichte Version" - insbesondere die bezogenen Knöpfe (obwohl ich trotz Universalwerkzeug nachts um halb zwei 3 von 6 Knopfrohlingen geschrottet habe...).

Schade, dass so ein Projekt so lange dauert. Am liebsten würde ich sofort das fertige Kleidungsstück sehen. Aber erst brauche ich noch die bestickte Tasche, neue Knopfrohlinge und dann müssen die Taschen aufgenäht werden und das Futter an die Ärmel, das Futter an die Belege, der untere Saum, die Knopflöcher und die Knöpfe... und vorher noch am Kragen trennen, um die Belege ordentlich reinzuwurschteln. Schade, dass ich maximal zwei Abende pro Woche nähen kann und es deswegen so lange dauert.

Aber schon toll, oder? Auch, wenn mein Mann sagt, dass das Ding wie nen DDR-Staubmantel aussieht....

Montag, 28. Februar 2011

Work in progress



Zu clownesque?

Derzeit arbeite ich an einem Johanna-Übergangs-Mantel aus lila Jeans - für mich! Eigentlich sehne ich mich nach einem neuen Wintermantel, aber da ich letzte Woche Nähkurs hatte und Wollstoff so teuer ist, nahm ich günstigen Jeans, um den Schnitt noch einmal auszuprobieren und mit Hilfe der Kursleiterin für mich zu verändern. Also mal wieder ein Probestück. Aber natürlich will ich das Probestück auch anziehen.

Wie eigentlich immer, entsteht das Werk, während des Einkaufens und Arbeitens. Ich hatte eigentlich keine Vorstellungen, was ich will oder was ich suche. Zuerst sprang mich der elastische Jeans an und lila fand ich gar nicht so übel. Dann suchte ich ein Futter und landete bei dem roten-weiß-gepunktetem Futter - das Einzige, was nicht uni oder fies war. Die roten Ziernähte "kamen ganz von selbst" - ich mag einfach Ziernähte und hatte vergessen lila Garn zu kaufen, rot hatte ich immer noch viel, das Futter ist rot, da blieb es nur noch, den Zierstich auszusuchen. Außerdem mag ich ja diesen Bahnenschnitt, da können die Bahnen ruhig betont werden.

Und dann suchte ich nach schönen roten Knöpfen und fand keine. Mir hätten ja große rote Plastikknöpfe gefallen, aber das, was ich sah war entweder zu klein, zu hässlich oder viel zu teuer. Also kaufte ich Knöpfe zum Beziehen.

Und dann hatte ich auf einmal im Kopf, weitere Details mit roten Pünktchen zu machen. Die Belege, die man als Reversaufschlag sieht, den Kragen und an den Taschen was zu applizieren, wenn ich schon die Knöpfe - vielleicht - mit roten Pünktchenstoff beziehe. Und rot-weiß gepunktetes Schrägband habe ich auch noch.

Und jetzt habe ich Sorge, dass das doch irgendwie zu viel ist. Bin ich mal wieder buntschüchtern? Ich habe mal einfach auf dem Bett den halbfertigen Mantel (ja, die Ziernähte sind noch nicht überall) mit dem Pünktchenstoff dekoriert, um einen Eindruck zu bekommen. Mmmmh, finde ich das schön? Wie findet ihr das? Man darf ja nicht vergessen, dass ich über 40 bin und ne große Größe trage....

Alternativ könnte ich die Knöpfe auch mit Jeans (eventuell auch mit Zierstich) beziehen und vermutlich habe ich auch noch genügend Jeans für Revers und Kragen. Eigentlich hatte ich während des Nähens auch genau sowas im Kopf. Ein dunkler Bahnenmantel (macht schlank) mit ganz dezenten roten Details. Die eigentliche Idee war, irgendwo am unteren Saum oder auf den Taschen, von THOBI zwei Wörter sticken zu lassen. Aber bisher sind mir auch noch keine gescheiten Wörter eingefallen.

Was meint ihr?
Mutig-witzig-viel-Pünktchen oder schlicht-mit-Aha-beim-Blick-auf-Mini-Details-und-Futter?

Montag, 21. Februar 2011

So mag ich das



Das ist ein Projekt, wie ich es liebe. Donnerstags zugeschnitten, Freitag abend genäht, Sonntags getragen und für gut befunden.

Am Mittwoch machte ich ein wunderbares Interview mit der Glücksmarie und da ich zu Weihnachten einen Gutschein von meinen Schwiegereltern für Stoffe geschenkt bekommen hatte, mußte ich anschließend noch einkaufen. Die Hilco-Blümchen mußten einfach ins Einkaufskörbchen. Damit es nicht zu wild wird, ergänzte ich den grünen Sweatshirtstoff dazu. Kommentar meines Mannes "ach, hast den grünen Pullunder wiedermal an". Aaarrggssss. Aber der Sohn sagte "Schick, Mama!".

Der Schnitt ist eine verlängerterte Zoela. Ich überlege noch, ob ich noch eine Kreis oder Blumenapplikation drauf mache. (Inspiration waren nämlich die Tuniken von Lila-Lotta, von denen ich letztens bloggte und die mir nicht aus dem Kopf gingen). Aber ich weiß nicht so recht, ob so nen Halbkreis zwischen meinen großen Busen und dem Bündchen gequetscht, wirklich gut aussieht.

Doch es würde mir schon gut gefallen, aus den Restschnippselchen Stoff noch was zu machen. Da ich knapp kalkuliert hatte, kam ich nämlich fast genau hin mit dem Stoff. Das Shirt sollte verlängert werden, aber der Grüne reichte nicht, so entstand die Idee mit dem breiten Bund unten. Da das schick aussah, habe ich noch die grünen Bündchen an die Ärmel gezaubert. Das finde ich besonders toll, denn so wird die unschöne Naht verdeckt, die sich böse zuppelte, als ich nicht bemerkte, dass der Unterfaden fast leer war. Irgendwie wäre das toll, noch etwas zu applizieren und damit den Stoff komplett aufzubrauchen und mal nix aufzuheben. Oder wird Sweat auf Sweat vielleicht zu wulstig? Außerdemd weiß ich nicht, ob ich mich noch mal motivieren kann an das Ding ranzugehen, wenn es schon mal getragen ist. Es warten ja schon wieder einige Projekte und irgendwie ist fertig auch fertig. Mal sehen.

Am Samstag war ich im Nähkurs und habe wieder mal viel gelernt. Mir geht es ja hauptsächlich darum zu lernen, wie ich Schnitte anpasse, so dass sie mir richtig passen. Also habe ich mir mal wieder ein ehrgeiziges Projekt gesucht: ein Johanna-Mantel. Ich träume davon, mir für den nächsten Winter einen Wintermantel zu nähen, übe aber lieber noch mal, bevor ich teuren Wollstoff kaufe, zerschneide und das Ding passt dann nicht. Also habe ich günstigen Jeans erstanden und zaubere erst noch mal einen Übergangsmantel. Am nächsten Samstag geht es weiter und das ist auch gut so, denn bisher ist es eine "Weste ohne Ärmel, Futter und Kragen". Ich bin sehr gespannt, wie er wird, denn ich bin noch nicht entschlossen, wie "wild" ich ihn machen will. Fest steht nur, dass ich den lila Jeans mit einem rotweißgepunkteten Futter versehe und dass es rote Ziernähte gibt. Es ist total spannend zu sehen, wie sich so ein Projekt erst im Kopf und dann unter der Nähmaschine entwickelt.

Achso jajaaa, der Regenmantel-Johanna ist natürlich auch noch nicht fertig. Aber im Kurs habe ich jetzt eine Lösung gefunden. Entgegen dem ursprünglichen Plan, werde ich nicht in der Mitte, wo der Mantel zu eng ist, eine Stoffbahn einsetzen und knöpfen, sondern ich werde nach einem langen Reißverschluß suchen und ihn so schließen. Witzigerweise ist das genau so, wie Frau gutschigutschi einen hatte, der mir bei dem Frühstück so gut gefiel. Mangels Idee und wegen des kalten Wetters blieb das Projekt ja liegen, aber der Frühling wird schon irgendwann kommen und bis dahin ist der Regenmantel dann auch fertig. Jawohl!

Da fällt mir ein. Ich hatte schon mal ne Zoela genäht und als sie fertig war, ein Loch, knapp über dem Busen im Stoff entdeckt. Das ärgerte mich so, dass ich dieses Ufo (es fehlten nur noch die Säume) in die Ecke pfefferte und vergessen habe, in welche "Ecke". So ein Mist. Aber jetzt bin ich mit dem Schnitt wieder versöhnt.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Und noch mehr Stoffmarkt-Beute


, ursprünglich hochgeladen von Liebchen-Hamburg
Wollstoff. Genauer gesagt "gewaschene Wolle" - was auch immer das bedeutet. Das soll ein Johanna-Mantel werden. Da "die Decke", so sieht das Ding nunmal aus, nur 10,- Euro/m gekostet hat, nenne ich das Liebchen dann auch Prototyp.

Ich habe noch keine Idee, wie ich den Mantel füttern soll. Eigentlich nimmt man doch Futter, damit er leicht anzuziehen ist, oder? Irgendwie kommt mir Futterstoff so altbacken vor....Mmmmh.

Leider habe ich es nicht zur Hello Handmade geschafft. Ich bin erkältet und irgendwie geschafft und auf dem Stoffmarkt war ätzend viel los. Als ich dann noch klatschnassgeregnet wurde, bin ich doch nach Hause gefahren. Das ist zwar traurig, aber glücklicherweise gibt es ja das Internet, wo man lauter tolle Dinge sehen und kaufen kann.

Und auf dem Stoffmarkt dachte ich: wie gut, dass ich in einer großen Stadt lebe. So richtig Powershoppen muß ich gar nicht, denn im Zweifel gibt es eigentlich alles auch hier.

Mittwoch, 29. September 2010

Regenmantel

Erstaunlicherweise ließ sich der Regenmantelstoff besser als erwartet nähen. Das Zuschneiden war allerdings sehr mühsam. Was ich wirklich lustig fand war, dass man recht schnell etwas ergebnisähnliches sah. Nach etwas mehr als einer Stunde nähen hatte ich einen Mantel ohne Ärmel, Kragen, Taschen und Verschluß. Das liegt natürlich daran, dass ich zwar Steppnähte mache, aber nicht versäubere, nicht bügele und nix stecke. Das rächte sich natürlich schon, denn ich hatte nicht überall die Markierungen übertragen (das kam mal wieder vom gleichzeitigem Zuschneiden zweier Lagen) und ich rechtfertigte mir das mangelnde Stecken dadurch, dass ich ja keine Löchlein haben möchte...

Zwischenergebnis: Perfekt sitzen ist was anderes. (Aber das kenne ich schon von meinen zigtausend Probetunikas und bin jedes Mal enttäuscht, dass die Teilungsnähte doch nicht perfekt "auf Figur" schneidern). Es beult oberhalb des Busens und ich bin nicht sicher, ob der Mantel wirklich breit genug für meine Oberweite ist. Ein Brustabnäher wäre schick, aber nen Regenmantel mit Abnäher? Noch habe ich aber noch nicht kapiert, wie das mit den Belegen ist. Zur Not muß ich mir da was Kreatives einfallen lassen. Ich könnte mich in den Popo beißen, dass ich mit grün statt mit weiß abgesteppt habe!

Merke: Immer schön Markierungen übertragen. Und wie immer: noch kleinere Nahtzugaben schneiden, denn sonst nähe ich wie immer näher am Rand als ich eigentlich vorgesehen hatte...


Jetzt muß ich mir noch überlegen, wie ich Klappen über die Taschen nähe und brauche auch noch dringend Knöpfe.

Sonntag, 26. September 2010

Zwiespalt

Soll ich oder soll ich nicht?

Der Regenmantel von Frau Gutschigutschi war so bezaubernd. (Ohgottohgott, ich hätte mir niemals diese Seite von Danefae anschauen dürfen!) Hach und ich durfte ihn sogar anfassen. Seit Wochen wünsche ich mir einen Regenmantel - bei dem hamburger Wetter kein Wunder. Aber ich habe einfach keine Lust, so ein formloses Ding in einem Sportgeschäft zu kaufen. Die Damendings passen mir in der Regel nicht, dann bieten mir die Verkäufer ein Herrenmodell in tristen Farben an, in dem ich aussehe wie eine Litfasssäule. Das geht überhaupt nicht.

In Dänemark habe ich wunderbaren froschgrünen Regenmantelstoff erworben. "Johanna" war bereits abgepaust, aber ich quälte mich noch mit der Frage, wie ich das neue Liebchen füttern sollte. Zuviel Stoff liegt herum, das Konto ist zu leer, der Gatte mittlerweile nur noch am Kopfschütteln ob neuer Stoffkäufe... irgendwie traute ich mich nicht, loszudüsen und mir ein hübsches Futterstöffchen auszusuchen. Der einzige Versuch endete vor einem hübschen kleinem Lädchen, das zu früh feierabend macht und montags, als der nächste Versuch zart angedacht wurde, nicht geöffnet hat. (Das nächste Mal geh ich sowieso lieber zur Glücksmarie, denn dort wurde mir sogar ein Kaffee versprochen. Merci *knicks*).

Und dann sah ich den dänischen Mantel von Frau Gutschigutschi, kam nach Hause und schnitt beherzt zurecht.

Und jetzt, jetzt ist der Tatort vorbei, mir tun die Arme weh vom stricken und die Augen fallen fast zu. Wenn ich jetzt die Nähmaschine raushole, dann wird es wieder so spät, dass ich morgen schlechte Laune habe. Was ist ein guter Ersatz? Bloggen und surfen.... Warum surfe ich eigentlich dauernd zu den Gummistiefeln von Danefae? Arrrggsss!